Was ist das Karpaltunnelsyndrom?
Das
Karpaltunnelsyndrom beruht auf der Kompression des Mittelnervs (N. medianus) im Handgelenk, wo er durch den
Handgelenkstunnel läuft. Der Karpaltunnel ist ein Kanal, der sich im Handgelenk befindet und aus den Mittelhandknochen besteht,
über den das transversale Handwurzelband gespannt ist, ein Faserband, welches das Dach des Tunnels darstellt und das auf der
einen Seite am
Skaphoid (Kahnbein) und dem Trapezoid (großes Vieleckbein) und auf der anderen Seite dem Pisiforme
(Erbsenbein) und dem Uncinatum (Hakenbein) (Handwurzelknochen) ansetzt. Durch diesen Kanal verkaufen Nerven (Mittelnerv),
Gefäße und Sehnen (neun Beugemuskeln der Finger). Der Mittelnerv leitet die Reize vom Gehirn, mit denen dieses die Bewegungen
von Fingern und Hand steuert. Er leitet auch die Informationen zu Temperatur, Schmerz und Tastsinn von der Hand zum Gehirn und
regelt das Schwitzen der Hand. Wiederholte Beuge- und Streckbewegungen des Handgelenks können eine Beschädigung der Schutzhüllen
verursachen, die jede der Sehnen umgeben. Die Entzündung der Sehnen oder Tendosynovitis führt zur Druckschädigung des Mittelnervs
und damit zum Karpaltunnelsyndrom. Dieses Krankheitsbild erkennt man an Beschwerden wie dem, "Einschlafen der Hände", Kribbeln,
Schmerzen, verringerter Sensibilität, Kraftverlust der Hand: Das sind die Symptome des sogenannten Karpaltunnelsyndroms.
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