Als Handgelenk (lat. Articulatio carpi) werden bei Primaten die Gelenke zwischen den distalen Gelenkflächen der Unterarmknochen (Elle) und Speiche) und den Handwurzel- und Mittelhandknochen bezeichnet. Bei den übrigen Säugetieren wird das entsprechende Gelenk als Vorderfusswurzelgelenk bezeichnet.
Typisches Erstsymptom sind nächtlich auftretende schmerzen am handgelenk(nach Mitternacht, besonders am frühen Morgen) Schmerzen oder
Missempfindungen (Einschlafen) die mit Schwerpunkt im Versorgungsbereich des Nervus medianus von der Hand diffus
in den gesamten Arm einstrahlen können.Zunächst treten die Beschwerden während und vor allem nach Belastung des
Handgelenks auf wie z. B. nach körperlicher Arbeit oder beim Fahrrad fahren. Später kommt es aber auch ohne
erkennbaren Anlass schmerzen am handgelenk zu nächtlichen Beschwerden. Schliesslich treten die Beschwerden auch zunehmend tagsüber auf
und es kommt durch eine Druckschädigung von Nervenfasern (durch die Einengung im Karpalkanal) zu einem
Muskelschwund der vom Nervus medianus versorgten Handmuskulatur, deutlich sichtbar im Bereich des Daumenballens.
schmerzen am handgelenk
Die Patienten bekommen eine zunächst vor allem am Morgen auftretende, später dann aber anhaltende Schwäche beim
Zupacken. Nicht selten kommt es auch zu vegetativen Störungen, zum Beispiel zu trophischen und vaskulären Störungen.
schmerzen am handgelenk
Wenn die Nervenschädigung fortschreitet, kommt es zu einer Zunahme der Schwäche der Handmuskulatur und
Minderung des Tastgefühls und dadurch zu einer Behinderung. Andererseits lassen aber in diesem Stadium
die Schmerzen nach, da auch die Schmerzfasern zerstört werden.
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